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27.07.2011
TU Ilmenau

Dem Klimawandel auf der Spur

Mit Computersimulationen haben Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau die Methoden zur Analyse von Wolkenbildungen verbessert. Gemeinsam mit Kollegen aus den USA konnte der Leiter des Instituts für Thermo- und Fluiddynamik der TU Ilmenau, Prof. Jörg Schumacher, die bisher angewandten mathematischen Modelle weiter entwickeln, indem sie die mathematischen Gleichungen "entschlackten".

Mit der Kernfrage „Was sind die wesentlichen Bausteine für die Entstehung von Wolkenformationen?“ konnten Schumacher und seine Kollegen einige Parameter bestimmen, die in der Vergangenheit von der Klimaforschung nicht berücksichtigt worden waren.
Die Simulationen von Wolkenmodellen wurde auf dem bundesweit schnellsten Computer am "Jülich Supercomputing Centre" durchgeführt. Für vergleichbare Berechnungen mit handelsüblicher Technik seien 4.000 Computer nötig, die ein Jahr lang ununterbrochen arbeiten müssten, heißt es in einer Pressemitteilung der Universität.

Mit Schumachers Forschungen sei man einem besseren Verständnis des Klimawandels ein kleines Stück näher gekommen, betont die Hochschule. Weitere Schritte sind jedoch nötig: Demnächst sollen zusätzliche physikalische Prozesse in das Modell zur Wolkenbildung eingebunden werden. (na)

http://www.tu-ilmenau.de/aktuelles/news/newsbeitrag/8010/