Montag 21. August 2017

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17.07.2013
Der zu spät gekommene Pionier

Verliebt in das süße Gift des Impressionismus und Neoimpressionismus: Curt Herrmann in Apolda

Bild von Curd Herrmann: Im Park von Schloß Belvedere in Ehringsdorf bei Weimar

Apolda. Was hätte er für einen anhaltenden Lebensruhm erworben, wäre er nicht gleich zweifach zu früh gekommen, der Maler und Zeichner Curt Herrmann (1854-1929). Eine Ahnung davon vermitteln jene 75 Gemälde, Aquarelle, Pastelle und Zeichnungen, die das Kunsthaus Apolda im Van-de-Velde-Jahr erstmals in Thüringen zeigt. Denn: die Retrospektive erinnert zugleich an eine legendäre Künstlerfreundschaft, die den aus Merseburg stammenden Herrmann mit dem belgischen Alleskünstler verband.