Dienstag 25. Juli 2017

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04.11.2011

Unstrut-Hainich-Kreis

Das Gebiet wurde schon in merowingischer Zeit besiedelt und Ende des 8. Jahrhunderts mehrmals erwähnt. Die Erwähnung der Dryburg und der Herren von Salza, die das Gebiet lange beherrschten, sind Belege für eine mehr als 1200-jährige Besiedlung des Langensalzaer Gebiet. Im Jahr 1802 kam es zur Annexion der bis dahin Freien Reichsstadt Mühlhausen mit ihren 18 Dörfern durch Preußen. Mühlhausen und das Eichsfeld kamen nach dem Zusammenbruch des Königreiches Preußen zum neuen Königreich Westfalen, um 1813/14 wieder nach Preußen zurück zu kehren, einschließlich des Amtes Langensalza.

1816 entstand der Landkreis Mühlhausen mit den Städten Mühlhausen und Treffurt. 1950 wird der Landkreis Langensalza aufgelöst und die Stadt Mühlhausen kommt zum wesentlich veränderten Landkreis Mühlhausen und 152 entstanden wieder die landkreise Langensalza und Mühlhausen.“ 1994 wurde der Unstrut-Hainich-Kreis aus den beiden ehemaligen Landkreise gebildet. „Nicht weit vom Opfermoor (Mahlindenfeld) fanden Archäologen eine prähistorische Siedlung.“ „Die Funde belegen, dass die Siedlung bereits v. Chr. begann und bis zum 13. Jahrhundert ununterbrochen bewohnt wurde.“ (1)

Der Landkreis zählt insgesamt 42 Gemeinden, darunter vier kreisangehörige Städte und drei Verwaltungsgemeinschaften (Bad Tennstedt, Unstrut-Hainich und Schlotheim), sowie drei erfüllende Gemeinden (Herbsleben, Südeichsfeld und Vogtei). Insgesamt leben 104.649 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (2)

Sitz der Verwaltung: 99974 Mühlhausen, Lindenbühl 28/29, Tel.: 03601-800, Homepage des Landkreises: (3)