Donnerstag 24. August 2017

Secondary menu

04.11.2011

Landkreis Sonneberg

Ausgrabungen und Bodenfunde bezeugen eine frühe Besiedlung durch Kelten im westlichen Teil des Landkreises. Im 8. und 9. Jahrhundert setzte eine Besiedlung zunächst im tieferen Vorland um Sonneberg und Effelder sowie im „Land vor dem Wald“ um Schalkau durch fränkische Kolonisten ein. Die Hauptsiedlungsperiode geht auf das 13. und 14. Jahrhundert zurück und in dieser Zeit entstanden im Zuge der hennebergischen Territorienbildung die Ämter Sonneberg und Neuhaus (-Schierschnitz). Diese Gebiete gelangten 1353 in den Besitz der wettinischen Markgrafen von Meißen und späteren Kurfürsten und Herzöge von Sachsen aus der ernestinischen Linie.

Das Amt Schalkau gehörte zum Herzogtum Sachsen-Coburg und gelangte schließlich nach der Erbteilung vom Jahr 1735 in den Besitz des Herzogtums Sachsen-Meiningen. „Von großer Bedeutung für die Entwicklung der Region waren die durch das Gebiet führenden Fernhandelsstraßen.“ Diese waren die „Hohe Straße“ (Nürnberg – Erfurt) und die Heer- und Handelsstraße nach Leipzig. Seit dem Jahr 1868 bestand der heutige Landkreis als Teil von Sachsen-Meiningen. 1952, mit der Bildung der Bezirke, entstand „ein Kreis Neuhaus am Rennweg, der aus Teilen der Kreise Sonneberg, Saalfeld und Rudolstadt gebildet wurde“. „Nach der Kreisgebietsreform in Thüringen (1994) wurden die Landkreise Sonneberg und Neuhaus am Rennweg schließlich aufgelöst und ein neuer Landkreis Sonneberg gebildet, der damit seine ehemals alte Größe zurückerhielt.“ (1)

Der Landkreis zählt insgesamt 11 Gemeinden, darunter fünf kreisangehörige Städte und zwei erfüllende Gemeinden (Neuhaus am Rennweg und Schalkau). Insgesamt leben 57.542 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (2)

Sitz der Verwaltung: 96515 Sonneberg, Bahnhofstr. 66, Tel.: 03675-8710, Homepage des Landkreises: (3)