Sonntag 30. April 2017

Secondary menu

04.11.2011

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Das Gebiet des heutigen Landkreises gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten Südthüringens und der ehemalige Landkreis Schmalkalden, seit 1247 bestehend, gehörte zu den ältesten Kreisen Deutschlands. Der Kreis weist wechselnde Besitzverhältnisse auf, erst gehörte es zum Kloster Fulda, dann zum Bistum Würzburg, danach kam die Stadt Schmalkalden in Thüringer Herrschaft (11. Jahrhundert) und danach an die Grafen von Henneberg, bis es im 14. Jahrhundert zur Doppelherrschaft von Hennebergern und Hessen kam. Ab 1583, nach dem Tod der letzten Henneberger Grafen, gehörte Schmalkalden ganz zu Hessen.

Das Schmalkaldener Gebiet wurde Mitte des 19. Jahrhundert preußisch und 1944 kam es zu Thüringen. Der ehemalige Landkreis Meiningen wurde „von den Grafen von Henneberg und den Herzögen von Sachsen-Coburg-Meiningen geprägt“. 1920 wurde der Landkreis Meiningen gegründet und 1967 erfolgte die Bildung des Landkreises Suhl. Im Jahr 1994 wurde der Landkreis Schmalkalden-Meiningen „durch die Fusion der einstigen Kreise Schmalkalden, Meiningen und aus Teilen von Suhl-Land gebildet“ (1).

Der Landkreis zählt insgesamt 62 Gemeinden, darunter sieben kreisangehörige Städte und vier Verwaltungsgemeinschaften (Haselgrund, Hohe Rhön, Wasungen-Amt Sand und Dolmar-Salzbrücke), sowie zwei erfüllende Gemeinden (Breitungen/Werra und Meiningen). Insgesamt leben 125.729 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (2)

Sitz der Verwaltung: 98617 Meiningen, Obertshäuser Platz 1, Tel.: 03693-4850, Homepage des Landkreises: (3)