Sonntag 24. September 2017

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04.11.2011

Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Die Städte Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg, das „Städtedreieck am Saalebogen“, haben eine lange Geschichte und wurden dabei durch das Geschlecht der Schwarzburger Grafen und späteren Fürsten geprägt. Saalfeld erhielt das Stadtrecht im Jahre 1208 und war nach einem Verkauf, mit seiner Umgebung, an das Haus Wettin von 1389 bis 1920 sächsich. Die Stadt fungierte von 1676 bis 1735 als Residenz im Herzogtum Sachsen-Saalfeld. Im Jahre 1868 wurde in Saalfeld ein Landratsamt eingerichtet.

Bad Blankenburg, zugehörig seit 1285 zur Linie Schwarzburg-Blankenhain, die auf der damaligen Burg ihren Sitz hatte, besitzt das Stadtrecht seit 1323. Rudolstadt besitzt das Stadtrecht seit 1326 und kam 1340 zum Hause Schwarzburg. 1571 erwählten die Grafen von Schwarzburg, die 1710 in den Fürstenstand erhoben wurden, die Stadt Rudolstadt als Residenz. Sie war bis 1918 Hauptstadt des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt und seit 1850 Sitz des neu gebildeten Landratsamtsbezirk. 1922 entstand der Landkreis Rudolstadt, sowie der Landkreis Saalfeld und mit der Kreisgebietsreform von 1994 der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Der Landkreis zählt insgesamt 38 Gemeinden, darunter neun kreisangehörige Städte und vier Verwaltungsgemeinschaften (Bergbahnregion/Schwarzatal, Lichtetal am Rennsteig, Mittleres Schwarzatal und Probstzella-Lehesten-Marktgölitz), sowie eine erfüllende Gemeinde (Kaulsdorf). Insgesamt leben 110.909 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (1)

Sitz der Verwaltung: 07318 Saalfeld, Schloßstr. 24, Tel.: 03671-823200, Homepage des Landkreises: (2)