Dienstag 25. April 2017

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04.11.2011

Landkreis Hildburghausen

Randgruppen der Hallstattkultur besiedelten 800 bis 400 v.u.Z. das heutige Gebiet des Landkreises. Später erfolgte eine Besiedlung durch germanische Stämme (2. Jahrhundert v.u.Z.), die die ansässigen Kelten verdrängten. Im Jahre 531 erlag es dem Ansturm der Franken und Sachsen und wurde dem Frankenreich einverleibt. Nachdem die die Grafen von Henneberg im 12./14. Jahrhundert die Regentschaft inne hatten, übernahmen im Jahre 1374 die Markgrafen von Meißen die Herrschaft. 1680 entstand das Herzogtum Sachsen-Hildburghausen, (…) der 1826 im Herzogtum Sachsen-Meiningen aufging und 1868 entstand der heutige Landkreis.

Mit dem Beschluss der Nationalversammlung im Jahre 1920 gehörte der Kreis Hildburghausen zum Land Thüringen. Mit dem Kreiseinteilungsgesetz von 1922 wurden das Gebiet des Kreises abgegrenzt und „in diesen Grenzen bleibt der Kreis Hildburghausen bis 1950 bestehen“. Im Jahre 1956 wurden wieder Veränderungen von Bezirks-, Kreis- und Gemeindegrenzen vorgenommen und in den folgenden Jahren kam es zu weiteren Gemeindezusammenlegungen bzw. Eingemeindungen. Im Thüringer Neugliederungsgesetz von 1993 wurde der neue Landkreis Hildburghausen gebildet. (1)

Der Landkreis zählt insgesamt 37 Gemeinden, darunter sieben kreisangehörige Städte und zwei Verwaltungsgemeinschaften (Feldstein und Heldburger Unterland), sowie drei erfüllende Gemeinden (Auengrund, Eisfeld und Schleusingen). Insgesamt leben 65.241 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (2)

Sitz der Verwaltung: 98646 Hildburghausen, Wiesenstr. 18, Tel.: 03685-445501, Homepage des Landkreises: (3)