Donnerstag 19. Oktober 2017

Secondary menu

04.11.2011

Kyffhäuserkreis

Das Gebiet des Kyffhäuserkreis war schon vorgeschichtlich besiedelt. Ausgrabungen ergaben, dass die ersten Gründungen bereits 300 nach Christi erfolgten, dazu gehörte u.a. auch Artern. Im 5. Jahrhundert siedelten Franken in diesem Raum. Die Kultivierung ausgedehnter Sümpfe im Helmetal durch Mönche aus Walkenried in der Zeit von 800-1300 begünstigte weitere Ansiedlungen. Nach wechselnden Besitzverhältnissen gehörte der ehemalige Kreis Artern 1815 zum Königreich Preußen.

Das Gebiet des ehemaligen Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt (zuvor Schwarzburg-Sondershausen) dehnte sich bis zur Unterherrschaft Frankenhausen (bis 1918) aus, endete im östlichen Bereich bei Ringleben sowie im westlichen Bereich bei Keula bzw. Holzthaleben und bestand bis 1994 als eigenständiger Landkreis Sondershausen im ehemaligen Bezirk Erfurt. 1952 wurde der Kreis Artern aus Teilen der Kreise Sangerhausen, Sondershausen, Querfurt und des ehemaligen Kreises Eckartsberga (später Kreis Kölleda) gebildet. Die Volksabstimmung 1990 hatte zum Ergebnis den Beitritt nach Thüringen. Im Jahre 1994, nach der Gebietsreform, entstand der Kyffhäuserkreis durch Zusammenschluss der bisherigen Landkreise Artern und Sondershausen.

Der Landkreis zählt insgesamt 43 Gemeinden, darunter zehn kreisangehörige Städte und drei Verwaltungsgemeinschaften (An der Schmücke, Greußen und Mittelzentrum Artern), sowie zwei erfüllende Gemeinden (Ebeleben und Wiehe). Insgesamt leben 78.182 Menschen (TLS am 30.06.2013) im Landkreis. (1)

Sitz der Verwaltung: 99706 Sondershausen, Markt 8, Tel.: 03632-7410, Homepage des Landkreises: (2)